Pressemitteilungen

 

09.01.2019: Nachhaltige Wasserwirtschaft, Betriebswasserversorgung und Lastenausgleich im Koalitionsvertrag verankert – SGV wird die neue Landesregierung beim Wort nehmen und fordert die baldige Entlastung der Fernwassergewinnungsgebiete

Es ist, nach langer Vorarbeit der SGV, für eine zukunftsfähige Wasserpolitik ein echter Durchbruch bei der Regierungsbildung in Wiesbaden: Die mögliche Entlastung der Fernwassergewinnungsgebiete, auch im Vogelsberg, rückt in greifbare Nähe. Zumindest das Gros der hessischen Landespolitik scheint mittlerweile einzusehen, dass die künftige Wasserversorgung für Rhein-Main wesentlich stärker aus den dortigen Wasservorkommen gedeckt werden muss. Auch aus solchen, die keine Trinkwasserqualität haben.

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24.10.2018: SGV fordert mehr Handeln und weniger Schwätzen. Leitbild Wasserversorgung Rhein-Main dringend mit Sofortmaßnahmen umsetzen – nicht auf weitere zähe Verhandlungen warten

Kann man dem Papier, auf dem das Konzept für ein ‚Integriertes Wassermanagement Rhein-Main‘ steht, glauben? Darf man den Versprechungen der Frankfurter Politik, die für die künftige Versorgung angeblich mehr gebietseigenes Betriebswasser nutzen will, trauen? Wird das Umweltministerium wirklich die Initiative ergreifen, um das antiquierte Fernwassersystem zu reformieren? Diese Fragen stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt der Diskussion um eine zukunftsfähige Wasserversorgung Rhein-Main. Dann wird sich weisen, ob die intensive Arbeit der letzten beiden Jahre, in denen ein Leitbild für eine zukunftsfähige Wasserpolitik entwickelt wurde, erfolgreich war. Und ob Kommunen, Behörden und Wasserversorger endlich begreifen, wie dringend es angesichts des Klimawandels ist, die erarbeiteten Konzepte sehr zügig in die Praxis umzusetzen. Und ob sie den Mut haben werden, dies auch schnellstens zu tun.

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11.08.2018: Hitzewelle, Trocknisschäden, Wasserknappheit: wann wacht Rhein-Main auf? Wasserwirtschaftliche Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel müssen jetzt umgesetzt werden – alles andere wäre ein politisches Armutszeugnis, doch es besteht Hoffnung / Ein Kommentar der Schutzgemeinschaft Vogelsberg e.V.

Eigentlich ist Kurzsichtigkeit behebbar – offensichtlich aber nicht bei etlichen politischen Entscheidungsträgern. Anders ist nicht zu erklären, warum konkrete, vorausschauende Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel oftmals weder beschlossen noch in die Tat umgesetzt werden. Schon seit vielen Jahren fordern seriöse Wissenschaftler effektive Projekte, mit denen die Folgen der immer extremeren Wetterkapriolen in den Griff zu bekommen sind. Doch viele politische Mehrheiten hören einfach nicht zu. Offensichtlich ist ihnen ihr Machterhalt und der Tanz ums goldene Wachstums-Kalb wichtiger als das Umsetzen vermeintlich unpopulärer, aber dringend notwendiger Maßnahmen im Sinne einer langfristigen Daseinsvorsorge.

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