Pressemitteilungen

30.04.2022: Millioneninvestitionen für Grundwasserschonung und Versorgung dringend nötig – SGV fordert sofortiges Förderprogramm für die Klimaanpassung der Wasserwirtschaft. Die Versäumnisse der letzten 20 Jahre rächen sich heute mit Wassermangel und hohen Kosten

Der Klimawandel gefährdet mit seinen Auswirkungen auf das Grundwasser zunehmend die Wasserversorgung und die Naturräume. Das beweisen die Wetterextreme der letzten Jahre überdeutlich. Ohne jeden Zweifel sind in der Wasserwirtschaft daher dringend strukturelle Anpassungsmaßnahmen notwendig, die das Grundwasser effektiv schonen, schützen und anreichern. Doch diese erfordern hohe Investitionen und werden, je länger damit gezögert wird, immer teurer.

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22.03.2022: Land Hessen muss die Klimaanpassung der Wasserwirtschaft dringend unterstützen – SGV-Resolution fordert zweckgebundene Finanzierung aus einer hessischen Wasserabgabe – Den Kommunen fehlen die erforderlichen Mittel – ein Förderprogramm ist unverzichtbar

Hessen benötigt dringend eine Wasserabgabe, um mit entsprechenden Förderprogrammen die Wasserwirtschaft für die Herausforderungen des Klimawandels fit zu machen. Darüber sind sich alle Beteiligte im Grundsatz mal ausnahmsweise einig. Ob Naturschutzverbände, Wasserversorger, Kommunen oder Verwaltungen: Allen ist spätestens seit den letzten Trockenperioden klar, dass die Wasserversorgung und eine naturnahe Grundwasserbewirtschaftung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten werden, wenn in Hessen in den nächsten Jahren nicht erheblich in Maßnahmen zur klimafesten Anpassung investiert wird. Dies mit entsprechendem Aufwand zu tun und zu steuern ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben primär die Aufgabe der Kommunen und des Landes.

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29.01.2022: Betriebswasser statt Trinkwasser – Schrottfirma führt die untätige, unwillige und unfähige Frankfurter Politik vor

Eine Frankfurter Metallverwertungsfirma baut einen kleinen Betriebswasserbrunnen – und die Medien berichten ausführlich darüber. Sicherlich lässt sich darüber streiten, ob der Schrott zwecks Staubbindung mit Grundwasser besprengt werden muss. Aber dass die betreffende Firma dafür kein Trinkwasser der Mainova verwendet, ist für Frankfurter Verhältnisse schon sehr bemerkenswert. Das fällt sogar dem städtischen Umweltamt auf, welches in heißen Sommern die Bevölkerung zum Baumgießen aus dem Wasserhahn aufruft. Geradezu stolz aufatmend verkündet es, dass der Betriebswasserbrunnen des Recyclers ein Beweis dafür sei, dass Frankfurt auf dem Weg sei sich stärker aus eigenen Ressourcen zu versorgen. Und damit den Forderungen des Naturschutzes nach dem Reduzieren des Grundwasserimports aus dem Vogelsberg nachkomme. Immerhin gehe es um bis zu 3.600 Kubikmeter im Jahr. Bei einem Gesamtverbrauch der Stadt von ca. 45 Millionen Kubikmetern.

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